Monta Rosa

6 Gipfel über 4000 Meter in 3 Tagen

Von Alagna Valesia über die Gnifetti Hütte zur höchst gelegenen Hütte Europas Refugio Margherita (4559m)

Vincent Pyramide (4215m) – Balmenhorn (4167m) – Signalkuppe (4559m) – Parrotspitze (4436m) – Monte Nero (4322m) – Ludwigshöhe (4272m) … Gratwanderungen von Feinsten und natürlich die genialen Ausblicke machen diese Tour, ohne auf dem höchsten Punkt der Alpen zu stehen, zu einem besonderen Erlebnis. Eigentlich hätten es noch zwei Gipfel mehr sein sollen. Doch das Wetter, und für manche auch die Höhe, machten uns wieder einmal zu schaffen.

Am ersten Tag steht bei strahlend schönem Wetter der Aufstieg zur Gnifetti Hütte am Programm – und so manch einer hat aus Übermut sogar einen Stein im Rucksack. Am nächsten Tag gehts über die Vincentpyramide auf das Balmenhorn. Einer von uns macht sogar nähere Bekanntschaft mit einer der Geltschespalten und sieht nicht nur das Blau des Himmels. Durch den weltweiten Rückgang von Schnee und Eis auf den Gletschern bleibt uns der direkte Abstieg auf einen weiteren „kleinen“ 4000er verwehrt – zu viel Geröll gefährdet die Kletterei zur Punta Giordani.

Kaum sind wir zurück auf der Hütte, beginnt es bereits zu gewittern und zu graupeln. Am nächsten Tag werden unsere großen Ziele durch schlechtes Wetter eingeschränkt. Und so geht es am direkten Weg zur höcht gelegenen Hütte Europas, dem Refugio Margherita (4559m), wo wir`s bei bei Pasta und Wein gemütlich haben und den Sonnenuntergang genießen.

Der dritte Tag belohnt uns: bei kühlen Temperaturen und schönstem Wetter können wir drei Gipfel hintereinander erreichen. Zuerst über einen Messerscharfen Grat auf die Parrotspitze – spannend!!! Dann auf den Monte Nero – was für eine Aussicht!!! Nach der Ludwigshöhe gibt es noch Kuchen und Radler auf der Gnifetti Hütte, bevor es dann wieder ins sommerliche Italien hinunter geht. Ein Sprung in den Gardasee und ein köstliches Gelato runden unsere Heimreise ab.