Denali (MtMckinley) 6250m

Denali-Der Hohe!
Mitten in der Alaska Range erhebt sich ein gewaltiger, kuppelförmiger Monolith über alle anderen Gipfel, dominiert die Szeneria im Umkreis von hunderten Kilometern und versetzt all diejenigen, die seine eisigen Flanken zu Gesicht bekommen, in Ehrfurcht!

Die Tanana-Ureinwohner nannten den 6.194m hohen Berg „Denali“ was soviel wie „der Hohe“ bedeutet.
Als die Russen in Alaska ankamen tauften sie ihn „Bolshaya Gora“ grosser Berg. 1880 wurde er nach dem Goldschürfer Frank Densmore in „Densmores Peak“ umbenannt.Erst  16 Jahre später bekam er seinen heute bekannten Namen „MtMc Kinley“

Zwischen Schneehöh(l)le und Grizzlys! 180 km MtMc Kinley Ski-Überschreitung mit nur 18.5 kg im Rucksack!
Eine Expedition als Beweis, dass nicht immer alles verbissen, hart, extrem und am Limit sein muss! Die Natur hat natürlich wieder einmal die Zähne gezeigt und wir haben sie respektiert. Mit sehr guter Laune, viel Blödsinn und Spaß im Zelt und im Schneeloch haben wir  jede Sekunde genossen.

Stephan war, so denke ich ,,im Urlaub“ und hat meistens sehr gut geschlafen (auch unter Tags). In der Nacht hat er mich dafür geweckt und bei offenem Zelt gemeint : komisch 10 Uhr Vormittag und immer noch dunkel!
Dafür durfte ich Flieger fliegen und in seinem Ohr ……, kurz –es waren geniale 2 Wochen! Klar war auch, dass wir erst nach Hause fliegen wenn wir am Gipfel waren! Damit ist es für uns klar, es gibt auch bei Expeditionen einen Freund und Partner auf den man schaut, sich ergänzt und natürlich mit Respekt behandelt!

Ein großes Danke dabei an meinen privat Koch Keck Stephan, er hat wirklich in jeder Lage für mich (uns) gekocht! Unter diesen Voraussetzungen war es dann natürlich einfach, seine sportliche Leistung abzurufen und auf den Gipfel zu gehen oder durch die endlose Tundra zu wandeln. Schwer genug, dass das Essen knapp wurde, dass Kälte und Sturm an uns nagten, Steinschlag und ein Labyrinth an Gletscherspalten uns denn Weg absperrten und dann noch die Angst vor Bären! Flüsse queren und sich nasse Füße holen war da das kleinste Übel.

– Was tun wenn der Sturm den ganzen Schnee in unserem Zeltplatz ablagert?

– Wie viele Menschen haben in der Not in einem Zelt Platz?

– Was macht man wenn der Weg vor einem kein Weg ist und doch muss es weiter gehen?

– Wie organisiert man sich ein Air-Taxi wenn die Akkus eingefroren und leer sind?

– Und zu welchen Mitteln greift ein müder Bergsteiger wenn der Rucksack immer schwerer wird?

Wer Lust auf mehr bekommen hat, uns gibt es auf Anfrage im Doppelpack zu hören und zu sehen!
Bis zum Herbst 2009 sollten die Bilder sortiert und unser Vortrag fertig sein!